Wahrscheinlich haben Sie schon das halbe Internet durchforstet, aber immer noch keine Antworten auf die wichtigsten Fragen gefunden. Kein Problem. Wir haben hier äußerst nützliche Informationen für alle, die gerade ihre Landingpage vermarkten wollen.
Es geht um fünf kritische Fehler, die nicht nur das Wachstum Ihrer Zielseite einschränken, sondern selbst die am besten durchdachte Landingpage völlig zerstören können. Sie können genau jenes Monster wecken, von dem ausnahmslos alle Online-Marketer mit Schrecken sprechen – den Conversion-Fresser.
Wer gehört nun eigentlich zu diesen furchtbaren Fünf?
Der erste Platz geht an die mangelnde Verbindung zwischen der Zielseite und der Werbeanzeige. Dieses Problem ist weit verbreitet: Auf der Website wird ein ansprechender Banner angezeigt, der Jeans mit Rabatt bewirbt. Man klickt darauf und landet in einem ganz gewöhnlichen Kleidungskatalog. Unerwartet, oder? Da kommt sofort die Frage auf: „Wo sind denn die Jeans vom Banner?“. Sie mögen zwar irgendwo auf der Website sein, aber der durchschnittliche Kunde wird wohl kaum die Seite nach diesem versteckten Schatz durchsuchen.
Daraus lässt sich schließen, dass der Besucher unbedingt direkt auf die Seite mit den beworbenen Jeans weitergeleitet werden muss. Noch besser ist es, wenn das Produktbild auf der Landingpage exakt mit dem Bild auf dem Werbebanner übereinstimmt.

Dies gilt auch für Suchmaschinenwerbung (SEA). Wenn ein potenzieller Kunde auf die Anzeige „Wohnung kaufen in Berlin“ klickt, sollte die Hauptüberschrift der Zielseite zumindest identisch oder hochgradig relevant sein.
Bei der Durchführung von Marketing-Audits für unsere Kunden sind wir immer wieder auf dieses Problem gestoßen. Hohe Absprungraten und die mangelnde Bereitschaft der Nutzer, auf der Zielseite nach etwas zu suchen, hängen oft einfach damit zusammen, dass die Überschrift nur vage mit der Werbeanzeige zu tun hat.
Ein weiterer Stolperstein kann der Live-Chat sein. An sich ist er eine ziemlich nützliche Funktion und ein hervorragender Kommunikationskanal zwischen Kunde und Verkäufer. Zudem gibt es sehr oft Situationen, in denen genau dieser Chat der entscheidende Faktor ist, weshalb der Kunde sich für Ihre Dienstleistungen entscheidet.
Nehmen wir als Beispiel einen Online-Einkauf. Es gibt eine recht unscheinbare Website, aber mit integriertem Live-Chat-Modul. Wenn diese Funktion einwandfrei funktioniert und die Support-Mitarbeiter alle Fragen des Kunden zeitnah beantworten, wird der Verkauf höchstwahrscheinlich zustande kommen.

Aber es gibt auch ein anderes Szenario. Ein Besucher kommt auf eine ansprechend gestaltete Website, die Innentüren verkauft. Modernstes Design, jede Menge nützliche Informationen, hochwertiger Content – im Grunde alles perfekt. Natürlich tauchen einige Fragen auf, und da entdeckt man den Live-Chat. Der Berater ist „Online“, man kann also fragen. Aber Fehlanzeige: Die Fragen verpuffen im Nichts und der Mitarbeiter ist offensichtlich mit anderen Dingen beschäftigt.
Die Lösung für dieses Problem ist denkbar einfach. Erstens sollte man niemals den Status auf „Online“ setzen, wenn man im Moment keine Kundenfragen beantworten kann. Und zweitens ist es viel besser, den Chat komplett auszublenden, wenn man nicht erreichbar ist.

Natürlich kann es auf einer Landingpage mehrere Handlungsaufforderungen (Calls-to-Action) geben. Die Frage ist vielmehr, wie diese gestaltet und platziert sind. Manchmal befinden sich gleich drei Buttons dicht nebeneinander und überlassen dem Besucher die Wahl. Und wie wir alle wissen, ist zu viel Auswahl im Online-Marketing eher kontraproduktiv. Es ist weitaus effektiver, einen einzigen, klaren Button an einer strategischen Stelle zu platzieren und den Kunden so gezielt zum Klicken zu bewegen.
Wir sind alle nur Menschen. Und jeder Mensch hat völlig andere Vorlieben. Für den einen ist es bequem zu telefonieren, der andere bevorzugt E-Mail oder Skype. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihre potenziellen Kunden einschränken. Auf der Zielseite muss unbedingt ein gut sichtbarer Kontaktbereich vorhanden sein, in dem zwingend eine Telefonnummer angegeben ist.
Das ist natürlich ein allgemeiner Überblick. Später kann sich alles ganz anders herausstellen: Vielleicht werden absolut alle Kunden den telefonischen Kontakt nutzen. Aber Sie können sich sicher sein: Wenn Sie nicht gleich zu Beginn auch eine E-Mail-Adresse angeben, werden Sie eine beträchtliche Anzahl an potenziellen Käufern verlieren.
Momentan wimmelt es im Internet nur so von Artikeln über A/B-Split-Tests. Webmaster ändern die Farben der Seite und ihrer Elemente oder formulieren Überschriften um, alles nur, um die Conversion-Rate zu steigern. Das ist natürlich alles gut und schön, aber den größten Einfluss auf die Conversion hat eben das Kernangebot (Offer) des Unternehmens. Man sollte versuchen, Preise, Lieferzeiten, Garantien und markenspezifische Besonderheiten anzupassen. Dabei ist es wichtig, verschiedene Optionen zu testen. Das Ziel ist es, den Punkt zu finden, an dem eine einfache Änderung des Angebots eine Flut neuer Kunden auf die Website spült.
Es kommt sehr oft vor, dass eine Agentur oder ein Online-Shop die Preise deutlich anhebt. Wenn das Angebot dabei in keiner Weise verändert wird, kann man mit einem Rückgang der Leads rechnen. Wenn man die Landingpage jedoch entsprechend anpasst, kann die Anzahl der Anfragen sogar steigen. Der Punkt ist, dass der Preisfaktor nicht für jeden das Wichtigste ist und die Gewinnung von Kunden aus einer anderen Zielgruppe all Ihre Geschäftsprobleme lösen kann.
Wenn Sie mit Ihrer aktuellen Conversion-Rate unzufrieden sind, sollten Sie auf diese wesentlichen Conversion-Killer achten. Beheben Sie nur einen davon, und die Effizienz Ihrer Landingpage wird sich um ein Vielfaches erhöhen.